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Test: Reverse ND Filter von LEE Filters

Wednesday 18, 2017

Freundlicherweise bekam ich kurz nach Erscheinen der neuen Reverse ND Filter von LEE Filters von Clemens Cichocki von fotomarkt.at ein Testkit mit auf meine Workshop-Tour in die Toskana und nach Cinque Terre. 

Da wir vor allen in der Toskana bevorzugt in den frühen Morgenstunden bei Sonnenaufgang und am Abend bei Sonnenuntergang fotografieren, um das großartige Licht einzufangen, dass um diese Zeit sanft und weich über die geschwungenen Hügel fällt, sind diese Workshops die idealen Einsatzgebiete für die neuen Reverse ND-Filter. 

Doch was genau ist so neu an diesen Filtern? Bei Sonnenauf- oder untergang hat man die Sonne nahe dem Horizont und somit sehr viel Licht in diesem Bereich. Auf den Vordergrund kommt in diesen Fällen meistens nur mehr sehr wenig Licht. Deshalb wird dieser Teil bei den Reverse ND Filtern auch ausgespart und ist durchsichtig. Um den Horizont ist der Reverse ND Filter am stärksten abgedunkelt, um das strahlende Licht der auf- oder untergehenden Sonne zu reduzieren. Nach oben zum Himmel läuft die Gradation dann sanft aus und man erhält so ein natürliches Aussehen der Aufnahmen. Näheres und Spezifikationen der ND Reverse Filter findet Ihr auf der Website des Herstellers:LEE Filters

Die ersten Tests haben ergeben: Die Filter machen wirklich was sie versprechen. Der Bereich um den Horizont wird, je nach Filterstärke, abgedunkelt und die daraus entstehende Datei läßt sich noch leichter als bisher bearbeiten, da die Kontraste dementsprechend verringert werden und die Aufnahme von vornherein in allen Bereichen durchzeichnet ist. 

Für mich ist eine gut belichtete Gegenlichtaufnahme idealerweise so belichtet, dass in den dunklen Bereichen gerade noch Zeichnung vorhanden ist. Dabei ist es meist das Spitzlicht der Sonne, das dadurch überbelichtet wird, sofern die Sonne als Motiv mit im Bild ist. Die dunklen Stellen müssen dann dementsprechend in der Nachbearbeitung aufgehellt werden. Durch den Einsatz der Reverse ND Filter werden die ursprünglich dunklen Bereiche der Aufnahme bereits im RAW-File wesentlich heller. Vor allem für die Nachbearbeitung ergeben sich daraus einige Vorteile. 

In den Cinque Terre werden wir versuchen die Reverse ND Filter zusätzlich mit einem Polfilter und einem Big Stopper zu kombinieren. 

An den nachfolgenden Aufnahmen wird der Einsatz der Filter sehr anschaulich gezeigt. Mein Kollege Alexander Koch begleitete mich in den Crete Senesi, nahe der Abbazia Monte Oliveto San Maggiore und dokumentierte den Einsatz der brandneuen Filter. 


Vorbereitung auf den Test im späten Abendlicht!

Sehr gut und funktionell verpackt.

Motivkontrolle durch Abhalten der Sonne!

Die Filter sind unten klar, wie normale Verlaufsfilter, dunkeln aber noch oben hin, in Stufen ab, um der Aufnahme einen natürlicheren Look zu geben.


Wie bei Lee Filters üblich, ist alles leicht zu montieren und man ist schnell für die jeweilige Aufnahmesituation gerüstet.

Kontrolle des Filters über Live-View. So kann man genau erkennen auf welche Bereiche der Filter einwirkt. 


Aufnahme 1 ohne Filter. Der Vordergrund ist recht dunkel und der Horizont hat keine Zeichung mehr.

Aufnahme 2 mit Reverse ND Filter. Der Vordergrund ist sehr gut durchzeichnet und auch am Horizont kann man um die Sonne, noch alle Details erkennen.

Fertige Aufnahme vom RAW-File mit Reverse ND-Filter. Schöne Zeichnung in allen Bereichen. So hat man alle Kontraste selbst bei einer Aufnahme direkt in die Abendsonne voll im Griff.







Gold und Bronze-Medaille bei den arrivierten ND-Awards

Wednesday 30, 2016

Nach ca. 2-jähriger Pause, entschied ich mich dieses Jahr wieder einmal dafür, Aufnahmen bei einem Wettbewerb einzureichen. 


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Ein Job auf Sardinien

Tuesday 29, 2016

Von Zeit zu Zeit habe ich wirklich unwahrscheinliches Glück und bekomme Jobs auch im Ausland angeboten. Im Sommer 2016 eröffnete mein Kunde FMTG, Falkensteiner und Michaeler Tourism Group, ein neuumgebautes Hotel in Capo Boi, Sardinien. Somit standen volle 6 Tage Shooting im Paradies an. Denn von Sardinien als Urlaubslocation hatten mir schon viele erzählt und jedes Mal sind sie dabei ins Schwärmen geraten. Über die herrlichen Strände, über das kristallklare Wasser, über das perfekte Wetter, über die Freundlichkeit der Inselbewohner..... 

Nach einem kurzen Flug am Sonntag landeten ich, meine Assistenten, die Visagistin und 4 Models am Flughafen in Catania. Perfekt organisiert, wurden wir gleich Richtung Villasinius in das Falkensteiner Resort Capo Boi chauffiert. Dort begrüßte uns zuerst das 3-köpfige Falkensteiner Marketingteam, das zur Vorbereitung schon 1 Tag früher angereist war und danach besichtigten wir erst einmal gemeinsam die Location. Bei einem ausgezeichneten Abendessen auf der herrlichen Terrasse wurden die Eckpunkte des anstehenden Shootings sowie alle notwendigen Schritte für einen perfekten Ablauf besprochen.



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Ein Gebäude von Richard Meier and Partner

Thursday 16, 2015

Möglicherweise nur einmal im Leben, bekommst Du die Chance mit den wirklich Großen in Deiner Branche in Kontakt zu kommen. Richard Meier ist einer von denen, deren Arbeit ich schon seit Jahrzehnten verfolge. Er ist nämlich einer der weltbekanntesten Architekten und ich bin ein Architekturfotograf und kein Architekt, aber als Architekturfotograf arbeite ich in einem sehr verwandten Beruf und es gibt einige Gebäude von sehr bekannten Architekten, von denen ich mir wünsche, dass ich den Auftrag hätte, sie zu fotografieren. 

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Workshop für Landschafts-Fotografie in der Toskana

Tuesday 23, 2015

Es ist Zeit eine kurze Pause zu machen und ein paar Aufnahmen von meinem 1. (von insgesamt 2 aufeinanderfolgenden) Workshop in der Toskana zu zeigen:


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Den Earth Day feiern

Thursday 23, 2015

Gestern, zwischen 2 Jobs, hatte ich mitten auf der Autobahn die Idee, den Earth Day zu zelebrieren. Natürlich in fotografischer Form.  Also nahm ich mir 1 Stunde Zeit, fuhr von der Autobahn ab und fotografierte Mutter Natur. Hier seht Ihr, was ich in dieser Stunde gemacht habe:

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